Stücke
Skills
Theorie
Gitarren-Grundlagen
Die 6 Saiten der Gitarre heißen von dick (oben/tief) nach dünn (unten/hoch): E A D G B E. Eselsbrücke: "Elephanten Auf Deutschen Gras Besitzen Energie".
Das Box-Pattern der A-Moll-Pentatonik beginnt auf dem 5. Bund. Die markierten Töne (●) sind die Töne der Skala — Leerzeichen sind leere Bünde.
● = Skalenton · R = Grundton (Root) · Bund 5–8 · E A D G B E (von oben)
Das CAGED-System zeigt, wie die 5 Grundakkordformen (C, A, G, E, D) durch Kapodaster und Barré den ganzen Hals abdecken. Jede Form klingt gleich, liegt nur in anderer Position.
Klavier-Grundlagen
Eine Oktave hat 12 Halbtöne (7 weiße + 5 schwarze Tasten). Die Gruppe aus 2 schwarzen Tasten hilft beim Finden von C — C liegt immer links der 2er-Gruppe.
Skala
Halbtöne
Beide Hände haben nummerierte Finger: Daumen = 1, Zeigefinger = 2, Mittelfinger = 3, Ringfinger = 4, kleiner Finger = 5. Der Fingersatz ist bei jeder Übung vorgeschrieben — er ermöglicht flüssiges Spiel.
Ein Konzertflügel hat drei Pedale (von links nach rechts). Das rechte Sustain-Pedal ist das wichtigste und wird in fast jedem Stück verwendet.
Klavier nutzt zwei Schlüssel gleichzeitig: Violinschlüssel (rechte Hand, höhere Töne) und Bassschlüssel (linke Hand, tiefere Töne). Zusammen bilden sie das große System (Grand Staff).
Klicke die Pfeile oder tippe auf das Notensystem, um eine Note auszuwählen. Der Klang, der Name und die Position auf dem Notensystem ändern sich in Echtzeit.
Schalte Zellen ein und aus, um einen eigenen Rhythmus zu bauen. Starte die Wiedergabe, um ihn zu hören — Zellen blinken im Takt.
Beim Klavier sind Halbtonschritte (HT) zwischen benachbarten Tasten immer genau 1 HT. Zwischen E→F und H→C beträgt der Abstand natürlich bereits nur 1 HT (Halbton), daher gibt es dort keine schwarze Taste als Zwischenschritt.
Wähle eine Umkehrung — die Tasten auf der Klaviatur leuchten auf und zeigen, welche Töne gespielt werden.
Das CAGED-System zeigt 5 Akkordformen (C A G E D), die auf dem Griffbrett die gleichen Töne erzeugen — nur in unterschiedlichen Positionen. Wähle eine Form, um zu sehen, welche Zone des Griffbretts sie abdeckt.
Fahre mit der Maus über einen Bund, um den Tonnamen zu sehen. Alle Töne der Standard-Stimmung (E A D G H E) sind auf dem Griffbrett markiert.
Ein Dur-Akkord besteht aus Grundton, großer Terz (+4 Halbtöne) und reiner Quinte (+7 Halbtöne). Er klingt hell und stabil.
Beispiel C-Dur: C → E (4 HT) → G (3 HT)
C E G
G H D
Alle 12 Dur-Akkorde als Griffdiagramm (● = Finger, ○ = leere Saite, ✕ = nicht spielen):
Ein Moll-Akkord besteht aus Grundton, kleiner Terz (+3 Halbtöne) und reiner Quinte (+7 Halbtöne). Er klingt dunkel und melancholisch.
Beispiel C-Moll: C → Eb (3 HT) → G (4 HT)
C E♭ G
A C E
Alle 12 Moll-Akkorde als Griffdiagramm (● = Finger, ○ = leere Saite, ✕ = nicht spielen):
Jeder Akkord einer Tonart erfüllt eine Funktion: Tonika (Ruhe), Subdominante (Spannung), Dominante (Erwartung). Zusammen bilden sie einen emotionalen Kreislauf.
Jede Stufe der Tonleiter hat einen charakteristischen Akkord. Großbuchstaben = Dur, kleine = Moll, ° = vermindert.
Eine Kadenz ist eine Akkordfolge, die eine musikalische Phrase abschließt oder öffnet. Sie erzeugt Spannung und Auflösung.
Durch Umkehrungen werden Töne eines Akkords in eine andere Oktave gelegt — der Bassston ändert sich, aber alle drei Töne bleiben gleich.
C E G
E G C
G C E
Slash-Akkorde auf der Gitarre (Basston im Griff):
Septakkorde entstehen durch Hinzufügen einer Septime zum Dreiklang. Sie sind das Fundament von Jazz, Pop und klassischer Harmonik.
| Name | Symbol | Formel | Bsp. (C) | Charakter |
|---|---|---|---|---|
| Dominantseptakkord | X7 | Dur + kl. Septime | C–E–G–B♭ | spannend, verlangt Auflösung |
| Großer Septakkord | X△7 | Dur + gr. Septime | C–E–G–B | träumerisch, jazzig |
| Kleiner Septakkord | Xm7 | Moll + kl. Septime | C–E♭–G–B♭ | weich, rund, soul |
| Halbvermindert | Xø7 | verm. Dreiklang + kl. Sept. | C–E♭–G♭–B♭ | unruhig, spannungsgeladen |
| Verm. Septakkord | X°7 | verm. Dreiklang + verm. Sept. | C–E♭–G♭–B♭♭ | sehr dunkel, symmetrisch |
Septakkorde haben 4 Töne — 3 Umkehrungen sind möglich. Die Ziffern stammen aus der Generalbassnotation.
Sus-Akkorde ersetzen die Terz durch Sekunde oder Quarte. Add-Akkorde fügen eine Note hinzu ohne die Terz zu entfernen. Erweiterte Akkorde (9th, 11th, 13th) stapeln Terzen über den Septakkord.
Eine Zwischendominante ist ein Dominantseptakkord (V7), der nicht auf die Tonika, sondern auf eine andere Stufe zielt. Sie "borgt" kurz eine fremde Tonart und schafft Spannung und Überraschung.
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen, gemessen in Halbtönen (HT). Die Balken zeigen die relative Größe jedes Intervalls.
C – C♯
C – E
C – G
C – C
Auf der Gitarre entspricht jeder Halbton genau einem Bund auf derselben Saite. Die Tabelle zeigt alle 12 Intervalle am Beispiel der A-Saite ab Bund 5 (= Note A):
Dieses Prinzip gilt auf jeder Saite — der Ausgangston ändert sich, die Bundabstände bleiben gleich.
Jeder Modus hat ein einzigartiges Muster aus Ganztonschritten ( W) und Halbtonschritten ( H). Es bestimmt den Charakter.
Benachbarte Tonarten im Kreis unterscheiden sich um genau ein Vorzeichen. Im Uhrzeigersinn: je ein Kreuz mehr. Gegen den Uhrzeigersinn: je ein Be mehr.
Pentatonische Skalen haben nur 5 Töne und kommen in praktisch allen Musikstilen vor. Die Blues-Skala ergänzt die Moll-Pentatonik um eine charakteristische "Blue Note" (♭5).
C D E G A
C E♭ F G B♭
+ F♯ (♭5)
Box-Pattern auf dem Griffbrett (Am-Pentatonik, Bund 5–8):
● = Skalenton · R = Grundton (Root) · Bund 5–8 · E A D G B E (von oben)
A C D E G
+ E♭ (♭5)
Jede Durtonart hat eine Paralleltonart in Moll (gleiche Vorzeichen, andere Tonika — 3 Halbtöne tiefer). Die Vorzeichen-Reihenfolge ist immer gleich: Kreuz: F C G D A E H / Be: B E A D G C F.
Jeder Notenwert ist halb so lang wie der vorherige. Die Balken zeigen die relative Dauer bei einem Tempo von 4/4-Takt.
Musikformen beschreiben, wie Abschnitte (A, B, C…) angeordnet werden. A = Hauptthema, B = Kontrast, Dev = Durchführung.
Dynamikzeichen bestimmen die Lautstärke. Der Gradient zeigt die kontinuierliche Skala von pp (sehr leise) bis ff (sehr laut).
Tempobezeichnungen stammen aus dem Italienischen und geben die ungefähre Geschwindigkeit an. Die Farbe zeigt das Spektrum von sehr langsam (blau) bis sehr schnell (rot).
Absolutes Gehör (perfect pitch) ist die Fähigkeit, eine Tonhöhe ohne Referenzton zu identifizieren oder zu singen. Es ist selten (~1 in 10.000), aber relatives Gehör kann gezielt trainiert werden und reicht für das meiste Musizieren.
Solfège verbindet Tonnamen mit Silben. In der relativen Methode (movable Do) ist Do immer die Tonika — egal in welcher Tonart.